Sonderschau zur 73. VDT-Schau in Erfurt vom 10. - 12.01.2025
Liebe Zuchtfreunde,
am Wochenende vom 10. bis 12. Januar 2025 fand die 73. VDT-Schau in der Messe Erfurt statt. Der SV Giant Homer beteiligte sich mit einer Sonderschau, die eingesetzten Sonderrichter Tino Henkel und Karsten Gehrmann durften insgesamt 177 Giants begutachten. Insgesamt wurden sieben Meistertitel vergeben, ein toller Erfolg! Im blauen Farbenschlag konnten Henry Radke (1 x v, 1 x hv), Michael Beuke (2 x v) und die ZGM Römer (2 x hv) hohe Noten erringen. Das Rennen um die Deutsche Meisterschaft gewann hier hauchzart Michael Beuke. Im Farbenschlag Blau-gehämmert (2 x hv), Schwarz (1 x v) und Rot (1 x hv) wurde die ZGM Römer Deutscher Meister. Auf Gelbfahl mit Binden wurde Bernd Ullrich Deutscher Meister (1 x v). Michael Sachse machte das Rennen im Farbenschlag Andalusierfarbig (1 x v, 1 x hv). Den letzten der sieben Meistertitel konnte mit der höchsten Punktzahl (574) Otto Reichert (2 x v, 1 x hv) auf Weiß erreichen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und Dank an alle Aussterler. Hier findet ihr den kompletten Katalog der VDT-Schau verlinkt.
Den folgenden Gewinnern der Deutschen Meisterschaft gratulieren wir recht herzlich:
| Züchter | Farbenschlag | Punkte |
| Michael Beuke | Blau mit schwarzen Binden | 573 |
| ZGM Patrick u. Reinhard | Blau-gehämmert | 568 |
| ZGM Patrick u. Reinhard | Schwarz | 571 |
| ZGM Patrick u. Reinhard | Rot | 568 |
| Bernd Ullrich | Gelbfahl mit Binden | 569 |
| Michael Sachse | Andalusierfarbig | 571 |
| Otto Reichert | Weiß | 574 |
Bericht des 1. Zuchtswarts Tino Henkel
Die größte Sonderschau fand zur VDT-Schau in Erfurt statt. Hier war auch die Qualitätsdichte am höchsten. Unter den Blauen mit Binden waren bei den Täubern feine kurze, keilige Tiere mit massivem Halsausbau zu finden. Im Schnabel konnten sie zum Teil noch substanzvoller sein und auch im Nackenabgang blieben Wünsche offen. Beeindruckend waren 2 Täubinnen, die sich während der gesamten Ausstellungsdauer super präsentierten mit freiem Stand und kurzer Hinterpartie. Sie waren im Gesamteindruck überaus harmonisch (V: H. Radke, M. Beuke (2x); hv: H. Radke, ZG P. und R. Römer (2x)). Die Kollektion der Blaugehämmerten zeigte sich ebenso typvoll. Meist waren hier kurze, breite Typen mit massivem Halsaufbau und sehr guten Kopfpunkten zu sehen. Einige konnten noch freier im Stand und straffer im Halsgefieder sein (2xhv: ZG P. und R. Römer). Jeweils ein Tier in blaufahl und blaufahlgehämmert waren für diese Farbenschläge ordentliche Rassevertreter. Die Braunfahlen überzeugten breiter Front, konnten aber im Abschluss noch kürzer erscheinen. Etwas mehr Substanz wünschte man sich in den Kopfpunkten. Die recht große Kollektion der Schwarzen zeigte sich ohne Mängel. Sie wurden mit breiter Brust und deutlicher Körperverjüngung gezeigt. Die Hinterpartie konnte zum Teil noch kürzer sein und die Halshaltung wurde vereinzelt freier gewünscht. Der Augenrand konnte noch besser abgedeckt und die Warzen besser durchpudert sein (V: ZG P. und R. Römer). Schöne Typen waren unter den rezessiv Roten zu finden. Sie sollten vor allem in den Kopfpunkten noch massiver sein (hv: ZG P. und R. Römer). Die rezessiv Gelben waren im Körper recht lang und es fehlte an Körpertiefe und -kürze. Mehr Schnabelsubstanz und besser gerundete Vorköpfe wurden gewünscht. Die Rotfahlen konnten noch kompakter im Körper und die Hälse sollten massiver im Aufsatz sein. Die Gelbfahlen haben sich gut entwickelt und zeigten sich recht ausgeglichen. Teileweise konnte die Hinterpartie noch abgestimmter sein. Die Köperformen zeigten sich deutlich verbessert. Massivere Schnäbel und noch besser gerundete Kopfprofile wären von Vorteil (V: B. Ullrich). Erstklassig war die Kollektion der andalusierfarbigen. Sie waren in der Spitze super kurz mit breiter Front und deutlicher Körperverjüngung. Die Keilförmigkeit des Körpers war aus jedem Blickwinkel gut zu erkennen. Zudem hatten sie breit aufgesetzte Hälse mit prima Verjüngung und gut gerundete Köpfe mit massivem Schnabel (V, hv: M. Sachse). Die Gescheckten sollten keiliger und tiefer im Körper sein. Verbesserungsbedarf gibt es auch in den Kopfpunkten. Ein weiteres Highlight war die Kollektion der Weißen. Hier stachen ein Jungtäuber und eine alte Täubin mit erstklassiger Präsentation heraus. Einige konnten in der Hinterpartie noch kürzer und straffer im Gefieder sein (2xV, hv: O. Reichert). Den Titel des Deutschen Meisters errangen: Michael Beuke (blau mit Binden), ZG Römer (blaugehämmert, schwarz und rezessiv rot), Bernd Ullrich (gelbfahl), Michael Sachse (andalusierfarbig) und Otto Reichert (weiß).
Impressionen der Ausstellung
Viele züchterische Grüße
Alexander Hallasch
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